Juli 2025
Online-Vortrag: „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“SoVD informiert und beantwortet Fragen
Hannover. Kostenlos per Zoom informieren: Am 28. August 2025 bietet der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen im Rahmen seiner digitalen Vortragsreihe eine Online-Veranstaltung zum Thema „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“ an. Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig, referiert von 16 bis 17.30 Uhr. Sowohl Verbandsmitglieder als auch Interessierte haben bis zum 25. August 2025 die Möglichkeit, sich anzumelden.
Im August geht es in der digitalen SoVD-Vortragsreihe um das Thema „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“. In seinem Zoom-Vortrag gibt Kai Bursie Teilnehmenden am 28. August 2025 von 16 bis 17.30 Uhr dabei einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Arten der Altersrente und erklärt alles Wichtige zum Anspruchsalter und den Anspruchsvoraussetzungen. Außerdem spricht der Referent über die Grundzüge der Rentenberechnung sowie mögliche Rentenlücken und thematisiert, wie sinnvoll eine weitere Altersvorsorge sein kann.
Anmelden können sich Mitglieder und Interessierte bis zum 25. August 2025 unter weiterbildung@sovd-nds.de. Der Teilnahmelink wird spätestens am Veranstaltungstag an angemeldete Personen verschickt. Weitere Informationen rund um die digitale Vortragsreihe des SoVD und alle aktuellen Termine sind unter www.sovd-nds.de verfügbar.
SoVD-Umfrage zeigt: Inklusion kommt zu langsam voranÜber 1.300 Befragte antworten zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung
Hannover. Eine Umfrage des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zeigt: Viele Befragte schätzen die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung als gering ein und sind der Meinung, dass die Politik in Deutschland zu wenig für Inklusion tut. Der Verband fordert deshalb ein schnelles Handeln, damit Menschen mit Behinderung nicht weiter abgehängt werden.
Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Job, in der Freizeit und auch in der Bildung wird noch immer zu stiefmütterlich behandelt. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage des SoVD. 83 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass Betroffene nur wenig teilhaben können. Fast 90 Prozent sagen, dass Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert werden. „Hier wird deutlich: Offiziell ist Inklusion zwar ein Menschenrecht, in der Praxis sind wir aber noch sehr weit davon entfernt“, sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen. Der Grund: Die Politik rede zwar immer von gleichberechtigter Teilhabe, scheue sich aber, die notwendigen Maßnahmen vollständig umzusetzen. Gleiches gelte auch für Arbeitgeber*innen. „Hier gibt es noch viele Vorurteile und Barrieren in den Köpfen. Arbeitgeber*innen müssen sich dafür öffnen, mehr Menschen mit Behinderung zu beschäftigen“, fordert Kortylak. Gerade angesichts des herrschenden Fachkräftemangels sei das unerlässlich.
Auch im Hinblick auf den gesellschaftlichen Umgang mit Inklusion zeigt sich Niedersachsens größter Sozialverband sehr besorgt. „Eine demokratische Gesellschaft lebt von Vielfalt, Zusammenhalt und Solidarität. Derzeit gibt es Strömungen, die dem entgegenwirken. Diesen Tendenzen müssen wir uns entschieden entgegenstellen, denn Inklusion bedeutet Demokratie“, betont Kortylak weiter. Es sei ein dramatisches Zeichen, wenn 86 Prozent der in der SoVD-Umfrage Befragten angeben, dass die Politik zu wenig für die gleichberechtigte Teilhabe tue: „Die Bundes- und Landesregierung muss diese Entwicklung ernstnehmen, bevor Menschen mit Behinderung noch weiter ins Hintertreffen geraten.“
Der SoVD hat die nicht-repräsentative Befragung im Rahmen seiner Kampagne „Für mehr Miteinander“ an zahlreichen Standorten in Niedersachsen – darunter Diepholz, Osterode, Braunschweig, Hameln und im Emsland – durchgeführt. Insgesamt haben über 1.300 Menschen daran teilgenommen.