September 2025
Online-Vortrag rund um Pflegegrad, Begutachtung & Co.SoVD erklärt Wissenswertes zur Pflege zu Hause
Hannover. Wenn es um die häusliche Pflege geht, tauchen bei Betroffenen häufig viele Fragen auf, die sie verunsichern. Deshalb bietet der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen am 27. Oktober 2025 einen Online-Vortrag zum Thema „Pflegegrad, Begutachtung & Co.: Was muss ich bei der Pflege zu Hause beachten?“ an. Von 16 bis 17.30 Uhr informiert Referentin Katharina Lorenz Wissenswertes und beantwortet die Fragen der Teilnehmenden.
Im Online-Vortrag informiert der SoVD in Niedersachsen am 27. Oktober 2025 von 16 bis 17.30 Uhr digital und kostenlos zum Thema „Pflegegrad, Begutachtung & Co.: Was muss ich bei der Pflege zu Hause beachten?“. „Regelmäßig kommen Mitglieder zu uns, weil sie Fragen zur häuslichen Pflege haben. Denn wer zum Beispiel einen Pflegegrad beantragen möchte, stößt oft auf Unklarheiten. Viele sind auch mit dem Ausfüllen der zahlreichen Anträge überfordert. Dabei unterstützen wir gerne. In meinem Vortrag gehe ich außerdem auf Unsicherheiten ein, die uns in unserer Beratung häufig begegnen“, sagt Referentin Katharina Lorenz. Sie erläutert unter anderem, wie ein Pflegegrad beantragt wird und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. Die Referentin geht zudem darauf ein, wie eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) abläuft und gibt wertvolle Tipps, was Betroffene dabei berücksichtigen sollten. Und was, wenn ich mit dem zuerkannten Pflegegrad nicht einverstanden bin? Auch auf diese Frage weiß Lorenz eine Antwort. Sie stellt mögliche Hilfen und Leistungen der Pflegeversicherungen vor.
Die Anmeldung zu der Zoom-Veranstaltung steht Mitgliedern und Interessierten offen. Sie ist bis zum 24. Oktober 2025 unter weiterbildung@sovd-nds.de möglich. Einen Teilnahmelink erhalten Angemeldete spätestens am Tag der Veranstaltung. Mehr Informationen zur digitalen SoVD-Vortragsreihe sowie weiteren geplanten Themen sind unter www.sovd-nds.de verfügbar.
SoVD veranstaltet Fachtag zu Einsamkeit und sozialer UngleichheitDiskussion mit Betroffenen, Politik und Wissenschaft
Hannover. Zu viele Menschen in Niedersachsen sind einsam oder haben das Gefühl, sozial isoliert zu sein. Dadurch leidet nicht nur der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, sondern auch die Gesundheit der Betroffenen. Deshalb muss die Politik Lösungen zu den Themen Einsamkeit und soziale Ungleichheit finden. Bei seiner offenen Fachtagung „Einsamkeit und soziale Ungleichheit – Ursachen, Auswirkungen, Auswege“ diskutiert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen deshalb mit den politisch Verantwortlichen, lässt aber auch Betroffene zu Wort kommen. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Einsamkeit und soziale Ungleichheit gehen oft Hand in Hand. Beides hat direkte Auswirkungen auf die Betroffenen, aber auch auf die Gesellschaft und nicht zuletzt auf unsere Demokratie. Bei seiner diesjährigen Fachtagung lässt Niedersachsens größter Sozialverband deshalb Wissenschaftler*innen und Betroffene zu Wort kommen. Neben persönlichen Erfahrungen geht es unter anderem auch um die Fragen, wie einsam die Menschen in Deutschland wirklich sind. Den Abschluss bildet eine Diskussionsrunde mit niedersächsischen Landtagsabgeordneten.
Die Fachtagung „Einsamkeit und soziale Ungleichheit – Ursachen, Auswirkungen, Auswege“ findet am 3. November 2025 von 10.30 bis 16 Uhr im Veranstaltungszentrum Rotation in den ver.di-Höfen (Goseriede 10, 30159 Hannover) statt.
Eine Anmeldung ist bis zum 9. Oktober 2025 unter sozialpolitik@sovd-nds.de möglich.
Weitere Informationen gibt es unter https://t.ly/xu5q9.
8520 Mitglieder gehören dem größten Sozialverband des Heidekreises an„Wir müssen politischer werden“ Vorstand des SoVD Niedersachsen Dirk Swinke in Benefeld
Heidekreis (mü). Fast 50 Vorstandsmitglieder aus 19 Ortsverbänden des Sozialverbandes Heidekreis konnte der Vorsitzende Jürgen Hestermann am Samstag zur Kreisarbeitstagung in der SoVD-Begegnungsstätte in Benefeld begrüßen. Ein breites Arbeitsfeld wurde intensiv besprochen, wobei die stark steigende Mitgliederzahl auf nunmehr 8520 im Heidekreis besonders erfreulich ist. Die schwierigen Themen dieser Zeit, die Pflegekosten, Beratungen bei der Rente , aber auch schon wichtige Informationen rund um die Gesundheit im jungen Alter, haben zu steigendem Beratungsbedarf in der Kreisstelle in Bad Fallingbostel geführt. Im Geschäftsjahr 2024 konnten wir 1120 Verfahren verbuchen. In diesem Jahr sind wir aktuell schon bei 1.026 Anträge und Widerspruchsverfahren angelangt. „Und wir sind noch längst nicht am Ende,“ sagte die Leiterin der Kreisberatung, Carola Rauch. Sie bietet mittlerweile selbst Vorträge zu vielen Themen an, bei denen sie besonders ältere Menschen anspricht.
Landesvorstand Dirk Swinke sagte in seiner Rede vor der Versammlung, dass sich der SoVD mehr politisch zeigen müsste. „Wir sind gut aufgestellt, müssen aber noch mehr unsere Mitglieder einbinden und zum aktiven Mitmachen auffordern.“ Man sei aktuell der größte Sozialverband Deutschlands- allein in Niedersachen sind es 305.000 Mitglieder. Der Landesverband habe in den letzten Wochen viele neue Impulse entwickelt, die er in sein nächstes Beratungsprogramm einbinden will. Dabei sei die Pflege ein herausragendes Thema. Und darum war der Vortrag des Uelzener Kreisvorsitzenden Benjamin Gießel genau zur rechten Zeit. Er stellte das Projekt SoVD und Ehrenamt vor. Hier will man Mitglieder dazu bewegen, gegen ein kleines Entgelt Menschen in Not zu helfen.
Am Samstagabend hatte der SoVD- Kreisverband noch einen Sondereinsatz. Er stiftete dem Onkologischen Arbeitskreis zum Jubiläum des Vereins 3000 Euro. Der Vorstand mit dem 1. Vorsitzenden Jürgen Hestermann an der Spitze überbrachte den stolzen Betrag.
(Bilder: SoVD-Kreisverband Heidekreis)
Teilhabegeld: SoVD fordert Unterstützung für alle Menschen mit Behinderung„Tag der Gehörlosen“ am 28. September 2025
Hannover. Blinde Menschen bekommen in Niedersachsen als zusätzliche finanzielle Unterstützung unter bestimmten Voraussetzungen das sogenannte Landesblindengeld. Für Gehörlose, Taubblinde oder Menschen mit einer anderen Behinderung gibt es so eine Hilfe nicht. Anlässlich des diesjährigen „Tags der Gehörlosen“ am 28. September 2025 fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen ein Teilhabegeld für alle Menschen mit einer Einschränkung. Es dürfe nicht vom Wohnort oder der Art der Behinderung abhängen, ob Betroffene eine Unterstützung erhalten oder nicht.
„Wenn es um zusätzliche Hilfe für gehörlose oder taubblinde Menschen geht, sind die Leistungen in Deutschland ein wahrer Flickenteppich“, fasst Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, die derzeitige Situation zusammen. Länder wie Berlin, Sachsen-Anhalt oder Nordrhein-Westfalen zahlten ein sogenanntes Gehörlosengeld, um den Mehraufwand, der durch die Behinderung entsteht, auszugleichen. Die Menschen in Niedersachsen gingen hingegen leer aus. „Bei uns gibt es zwar ein Landesblindengeld. Warum aber nur Blinde zusätzlich unterstützt werden, kann niemand erklären. Gerecht ist das nicht“, so Swinke weiter. Er betont: „Alle, die eine Behinderung haben, haben dadurch mehr Kosten und brauchen an vielen Stellen Hilfe. Deshalb muss es ein Teilhabegeld geben, das sich nach der Höhe des Grads der Behinderung richtet und nicht nach der Art der Behinderung.“
Aus Sicht des größten Sozialverbands in Niedersachsen sorge ein solches Teilhabegeld, das unabhängig von Einkommen und Vermögen gezahlt wird, für mehr Selbstbestimmung und Gerechtigkeit. „Damit können Betroffene selbst entscheiden, wie und wofür sie die Unterstützung einsetzen und sind nicht auf bürokratische Einzelentscheidungen angewiesen“, erläutert der Vorstandsvorsitzende. Sie könnten beispielweise wählen, ob sie das Geld für Assistenzleistungen, Hilfsmittel oder Unterstützung beim Kinobesuch ausgeben. Außerdem würden sich Anträge deutlich vereinfachen und doppelte Prüfungen entfallen. „Das wäre für viele Betroffene eine enorme Entlastung“, weiß der niedersächsische SoVD-Chef.
Barrierefreier Zugang
Bierde. Der SoVD-Heidekreis begrüsst die gemeinsame Maßnahme des Fördervereins Bierde mit der Gemeinde, die Lebensqualität der Alten Schule in Bierde zu verbessern und allen Einwohnern einen barrierefreien Zugang zu der Versammlungsstätte des Hauses anzubieten. Rund 7000 Euro investierte die Gemeinde für die Rampe, die künftig nicht nur Rollstuhlfahrern, sondern auch jungen Menschen mit Kinderwagen den Eintritt in das gastliche Haus besser möglichen. Eine behindertengerechte sanitäre Anlage steht außerdem im Haus zur Verfügung. Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann und seine Stellvertreterin Annette Krämer lobten die Initiative der Bierder.
Klaus Müller








