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Januar 2026

Online-Vortrag: „Arbeitsunfähig, erwerbsgemindert – was nun?“SoVD informiert kostenlos zu Krankengeld, Arbeitslosengeld und Co.

Hannover. Kann man durch Krankheit arm werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des kostenlosen Online-Vortrags „Arbeitsunfähig, erwerbsgemindert – was nun?“ des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen am 26. Februar 2026. Von 16 bis 17.30 Uhr erklärt Referent Kai Bursie per Zoom Wissenswertes rund um Krankengeld, Arbeitslosengeld und Co. Interessierte können sich bis zum 23. Februar 2026 zu der digitalen Veranstaltung anmelden.
Ein Bandscheibenvorfall oder eine Krebserkrankung führt plötzlich zu Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung: Das kann jede*n treffen. Wie dann die soziale Absicherung aussieht, beleuchtet Kai Bursie am 26. Februar 2026 von 16 bis 17.30 Uhr in seinem Online-Vortrag „Arbeitsunfähig, erwerbsgemindert – was nun?“. Im Mittelpunkt der digitalen Veranstaltung steht die Frage „Kann man durch Krankheit arm werden?“.
Der Referent klärt Teilnehmende in seinem Vortrag über Fallstricke auf, die Arbeitslosengeld, Krankengeld und Co. mit sich bringen, gibt nützliche Tipps, wie diese umgangen werden können und informiert dazu, was darüber hinaus zu beachten ist.
Unter weiterbildung@sovd-nds.de können sich Mitglieder und Interessierte bis zum 23. Februar 2026 zu dem Online-Vortrag anmelden. Einen Teilnahmelink erhalten sie spätestens am Tag der Veranstaltung per E-Mail. Weitere Informationen zur digitalen SoVD-Vortragsreihe sind unter www.sovd-nds.de verfügbar.

SoVD fordert mehr Anstrengungen gegen NiedriglöhneWeniger Leiharbeit und Minijobs, höherer Mindestlohn

Hannover. Noch immer arbeiten in Niedersachsen mehr Menschen zu einem niedrigeren Gehalt als im Bundesdurchschnitt – obwohl der Mindestlohn erst zum 1. Januar 2026 erhöht wurde. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb mehr Anstrengungen von der Landesregierung, damit alle Beschäftigten von ihrem Job leben können.
In Niedersachsen arbeiten 17 Prozent aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor. Bundesweit sind es 16 Prozent. Besonders betroffen sind dabei Frauen. Viele dieser schlecht bezahlten Jobs sind in der Dienstleistungsbranche zu finden.
„Die Folgen des großen Niedriglohnsektors in Niedersachsen sind enorm: Viele Arbeitnehmer*innen müssen ihr Gehalt mit Bürgergeld oder Wohngeld ergänzen, weil es nicht zum Leben reicht. Und auch eine geringe Rente und damit Altersarmut sind für die Betroffenen vorprogrammiert“, erläutert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Im Beratungsalltag des größten Sozialverbands in Niedersachsen werde dies sehr deutlich: „Zu uns kommen viele Mitglieder, die mit Leistungen aufstocken müssen, weil sie ansonsten nicht wissen, wie sie ihre Miete oder Lebensmittel bezahlen sollen.“
Deshalb fordert der SoVD von der niedersächsischen Landesregierung mehr Einsatz bei der Bekämpfung des Niedriglohnsektors. „Befristete Jobs und Leiharbeit drücken oft die Löhne, deshalb müssen diese Arbeitsverhältnisse besser reguliert werden. Außerdem brauchen wir allgemeinverbindliche Tarifverträge für ganze Branchen. Davon profitieren auch Beschäftigte, die in nicht tarifgebundenen Unternehmen arbeiten“, ist sich Swinke sicher. Darüber hinaus müsse sich die Landesregierung dafür starkmachen, dass unsichere Arbeitsverhältnisse wie Minijobs eingedämmt werden und der Mindestlohn weiter erhöht wird. „Berechnungen zeigen, dass erst ein Mindestlohn von mindestens 15,12 Euro für armutsfeste Renten sorgt. Das muss das Ziel sein“, fordert der Vorstandsvorsitzende.

Erholung für alle: Urlaub kann für Familien mit wenig Geld gefördert werdenLand Niedersachsen unterstützt Betroffene

Heidekreis (SoVD) In den Urlaub fahren, einmal ausspannen und sich erholen: Nicht für jede Familie ist das finanziell machbar. Deshalb fördert das Land Niedersachsen unter Umständen Erholungsurlaube für Familien mit wenig Einkommen – wenn mindestens ein Kind teilnimmt. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Bad Fallingbostel informiert rund um das Förderangebot.

Jede Familie hat Urlaub und Erholung verdient. Um dies auch für Familien mit wenig Einkommen möglich zu machen, fördert das Land Niedersachen einen Urlaub für Betroffene, wenn diese die Voraussetzungen erfüllen. Im Rahmen der einkommensabhängigen Leistung förderungsfähig sind Erholungsaufenthalte mit mindestens sieben und höchstens 14 Übernachtungen in Ferienstätten gemeinnütziger Träger*innen, in für Familienferien geeigneten Jugendherbergen oder anderen familiengerechten Einrichtungen wie Bauernhöfen und Campingplätzen in Deutschland. „Wenn mindestens ein Kind teilnimmt, wird jeder Übernachtungstag mit bis zu 15 Euro bezuschusst. Außerdem sind weitere Zuschläge möglich“, weiß die SoVD-Berater*in Bad Fallingbostel. Alleinerziehende und Familien mit einem*einer Angehörigen mit Behinderung erhielten pro Tag mit Übernachtung zusätzlich bis zu zehn Euro, bei einem Aufenthalt in einer gemeinnützigen Familienferienstätte oder Jugendherberge seien es bis zu 15 Euro. In begründeten Fällen können auch Großeltern bei der Förderung berücksichtigt werden.

Weitere Auskünfte erteilt der SoVD.

SoVD fordert: Landesregierung muss sich für Vermögenssteuer starkmachenSoziale Gerechtigkeit stärker in den Fokus rücken

Hannover. Das Vermögen in Deutschland ist nach wie vor massiv ungerecht verteilt, es gibt immer mehr Milliardär*innen. Das geht aus einem Oxfam-Bericht hervor. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb vom Land Niedersachsen, sich im Bundesrat für die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer einzusetzen. Nur so kann der wachsenden Schere aus Arm und Reich wirklich etwas entgegengesetzt werden.
Eine aktuelle Oxfam-Studie zeigt: Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Milliardär*innen in Deutschland um ein Drittel gestiegen. Gleichzeitig liegt in Niedersachsen die Zahl der Menschen, die armutsgefährdet sind, bei 16,6 Prozent. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen, hier beträgt die Quote über 25 Prozent. „Das spiegelt ganz deutlich die soziale Ungleichheit wider“, sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: „Kranken- und Pflegekassen fehlt das Geld und die Kommunen in Niedersachsen schreiben immer häufiger rote Zahlen. In Anbetracht dieser Situation ist es völlig unverständlich, warum extrem reiche Menschen nicht stärker besteuert werden.“
Aus Sicht des größten Sozialverbands in Niedersachsen muss die Politik hier endlich aktiv werden. „Da reicht es nicht aus, wenn sich die Landesregierung immer darauf zurückzieht, dass das auf Bundesebene geregelt werden muss. Diese Haltung lässt den Einfluss Niedersachsens, zum Beispiel im Bundesrat, völlig außen vor. Die Landesregierung muss eine Bundesratsinitiative zur Wiedereinführung einer Vermögenssteuer anstrengen“, fordert Kortylak. Es müsse seitens der Politik mehr für soziale Gerechtigkeit getan werden. „Es ist den Bürger*innen schlichtweg nicht zu vermitteln, warum Milliardär*innen nicht ausreichend besteuert werden, während das Leben für alle anderen Menschen immer teurer wird.“ Außerdem würde auch Niedersachsen von einer Vermögenssteuer profitieren. „Das Land hätte sehr viel mehr Spielraum, um das Leben der Menschen spürbar zu verbessern“, so Kortylak.

Kostenloser Gast-Vortrag: Krankenkasse informiert zur „ePA für alle“Wissenswertes rund um die elektronische Patientenakte

Hannover. Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) wirft bei vielen Fragen auf, die sie verunsichern. Aus diesem Grund hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen die AOK Niedersachsen am 12. Februar 2026 für einen kostenlosen Online-Vortrag eingeladen, in dem von 16 bis 17.30 Uhr rund um die Neuerung im Gesundheitswesen informiert wird. Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
„Was kann die ePA und wie nutze ich sie?“ Diese und weitere Fragen stellen sich aktuell viele Menschen. Um Versicherte aller Krankenkassen umfassend und fachkundig informieren zu können, hat der SoVD in Niedersachsen Leonie Jung und Vivian Dückmann von der AOK Niedersachsen eingeladen, zum Thema „ePA für alle“ zu referieren. Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am 12. Februar 2026 von 16 bis 17.30 Uhr statt.
Die Referentinnen thematisieren in ihrem Online-Vortrag unter anderem grundlegende Fragen wie „Was ist die ePA für alle?“ oder „Warum gibt es die ePA?“ und informieren außerdem zu Datensicherheit, Zugriffsrechten und Verwaltung. Darüber hinaus bekommen Teilnehmende die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen zu stellen.
Zu der Veranstaltung anmelden können sich Mitglieder und Interessierte bis zum 9. Februar 2026 unter weiterbildung@sovd-nds.de über den SoVD. Angemeldete Personen erhalten spätestens am Vortragstag eine E-Mail mit den Microsoft-Teams-Zugangsdaten. Für Fragen steht Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD-Beratungszentrums in Braunschweig, gerne unter 0531 480760 oder kai.bursie@sovd-nds.de zur Verfügung.

Online-Vortrag: „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“Digital und kostenlos: SoVD informiert umfassend und beantwortet Fragen

Hannover. Auch 2026 informiert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen im Rahmen seiner digitalen Vortragsreihe wieder kostenlos rund um verschiedene sozialrechtliche Themen. Am 29. Januar 2026 geht es los mit einem Online-Vortrag zum Thema „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“. Die Veranstaltung findet von 16 bis 17.30 Uhr statt und steht sowohl Mitgliedern und als auch Interessierten offen. Eine Anmeldung ist bis zum 26. Januar 2026 möglich.
Bei der digitalen SoVD-Vortragsreihe steht im neuen Jahr am 29. Januar 2026 als erstes das Thema „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“ auf dem Programm. Referent Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig, gibt Teilnehmenden von 16 bis 17.30 Uhr einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Arten der Altersrente, das jeweils geltende Anspruchsalter und weitere Voraussetzungen. Außerdem erläutert er die Grundzüge der Rentenberechnung sowie Wichtiges zu möglichen Rentenlücken und erklärt, wann eine weitere Altersvorsorge sinnvoll sein kann.
Zu dem Online-Vortrag anmelden können sich Mitglieder und Interessierte bis zum 26. Januar 2026 unter weiterbildung@sovd-nds.de. An alle angemeldeten Personen wird spätestens am Vortragstag per E-Mail ein Zoom-Link gesandt. Mehr Informationen zu weiteren geplanten Vortragsthemen sind unter www.sovd-nds.de verfügbar.